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Wo soll ich nur anfangen.... Es ist der 3. Februar, der Tag auf den ich so lange gewartet habe. Und von dem ich soviel erwartet habe. Das Datum war so lange vor mir hergeschwirrt, immer wieder ins Schwanken geraten, dann doch wieder realisierbar, und in immer wieder anderen Voraussetzungen erschienen, sodass man, besonders um so näher es rückte, immer mehr Tagträume bekam.
Letztlich stand ich kurz nach halb acht vor der Röhre in der Stuttgarter Innenstadt, neben mir meine Freundin, neben ihr ihre Freundin, hinter mir die gut hundert Leutchen vor dem Eingang, und vor mir der Tourbus von Mudvayne. Der war das Interessanteste hier, und da wir ja eh ziemlich spät hinkamen, war an die erste Reihe und eine elend lange Stehparty bis zum großen Auftritt eh nicht mehr zu denken. Tja, bequemer kann es wohl kaum sein, als in diese Stadt chauffiert zu werden, nett McBlöd zu essen, mal nebenbei ein Mudvayne-Poster geschenkt zu bekommen, und sich auch sonst irgendwie richtig verwöhnt zu fühlen (danke Franzi). Und dann hüpfen da plötzlich diese beiden Typen aus dem Bus und suchen außen in den Stauräumen für die Koffer (wie sich gleich herausstellte) ein paar Schuhe. Und Klein-Mick steht mit offenem Mund da, wie versteinert und sieht Chad und Greg dabei zu. Daran änderte sich auch nix bis die beiden ohne große Hast wieder im Bus verschwanden. Wahrscheinlich würde ich mir jetzt ein zweites Loch in den Arsch ärgern über diese verpasste Chance zwei meiner Idole zu treffen. Mitglieder der Band, die meinen scheinbar so festgelegten Musikgeschmack locker-flockig revolutionierten. Aber ich werde ja noch bessere Chancen haben. In Hamburg, und in Köln. Und wäre das hier das einzige Mal gewesen, dann wäre ich (Freundin hin oder her) ganz sicher schon früher dort gewesen, oder aber ich hätte den Angsthasen in mir schlicht erschlagen. Anyway, sie waren weg und wir gingen hinein als endlich Einlass war. Tja, die Röhre wurde dann, wie man sich fast denken kann, und wie es bei den meisten Clubs so ist, ihrem Namen ganz gut gerecht. Sie erinnerte, von der Bar und dem ganzen Zeugs darin mal abgesehen, fast ein wenig an das Video von Bon Jovis "It's my Life". Und das war es ja auch für mich. Der Grund warum ich an diesem Morgen aufgestanden war, der Sinn eines großen Teil meines momentanen Seins (um es mal kitschig auszudrücken). Um so verwunderlicher ist es, das ich hinten sitzen bleibe, und seelenruhig zulasse, wie sich vor der Bühne alles füllt. Aber damn... der Vorband-Name "Tieflader", die ich jetzt noch weitere 2 Mal ertragen muss hat mich einfach übel abgeschreckt (nachträglich freue ich mich darüber). Und das nicht zu unrecht. Das "Tief" im Namen steht für sich und das Mikro des Sängers verursachte ständig Rückkopplungen (ok, nicht die Schuld der Band). Alles in allem also eine echte Scheißband. Naja, wenigstens schafften sie es, ein wenig die Leute anzuheizen. Und da die ohnehin stupiden Lyrics im Gegröle untergingen, klang es auch nicht ganz so lächerlich. Von diesen 4 netten Herren, musste ich mir dann gegen Ende des Auftritts noch ordentlich die Ohren versauen lassen. [Nachträglich möchte ich betonen, das dieser Satz NICHT ironisch gemeint ist! Es wäre jetzt vermessen meinen ganzen ersten Eindruck zu löschen, und hässlich zu heucheln als würde ich das was ich jetzt sage schon von Anfang an denken. Aber die Worte die ich wählte waren eindeutig voreilig und überzogen. Also lasse ich sie stehn, streiche aber mal das, was ich heute, und nach 2 weiteren immer besser werdenden Shows absolut gegenteilig empfinde. Gruß an Rob!] Aber man will ja schließlich nicht ganz hinten stehen. Als dann der Umbau anfing, drückte ich mich noch bis in die dritte Reihe vor, und noch etwas mittiger. Sollten mir die Ohren wegfliegen, wäre mir das ja eh egal, schließlich gäbe es für mich keine schönere Gelegenheit für einen Hörsturz. Während der Umbauten machten hinter mir so ein paar Amis mächtig (ihre eigene) Stimmung. Das machte mich schon etwas neidisch, schließlich wäre es die geilste Feier, wenn alle mal mit der "Das ist die beste Band der Welt, und wir genießen jeden Augenblick"-Stimmung zum Konzert kämen... anyway. Apropos Stimmung: auch mal nicht schlecht, wenn man schon der Arsch von Rowdie ist, der diese ätzenden Soundcheck machen muss, den Leuten zu sagen: "Hey people, what's up? Make some noise! You wanna see a show? So you have to get a little bit louder!". Das zeigte Wirkung und war cool. In diesem Club hingen die Monitor-Boxen neben den Musikern, statt am Boden unnötig Platz weg zu nehmen. Das war wirklich echt gut, denn obwohl rechts und links von der Bühne kaum noch Platz war, war die Bühne selbst doch überraschend groß ausgefallen. Sehr hoch war sie auch nicht, und das machte die ganze Sache noch schöner. Es führte die Band und das Publikum noch näher zusammen. Auch der Graben war grad mal ein Brett breit, und zu all diesen günstigen Gegebenheiten sollte später noch der schlichte Wille der Band kommen, nicht scheu zu sein. Im Klartext: Man hätte so einige Male mit Ryan mitspielen können! Dann die erste große Freisetzung von Dopaminen: ich kann unschwer die Setliste auf Ryans Seite lesen. Und finde was ich so sehr gehofft hatte: "World so cold"! Die ganze Zeit war als Mucke vom Band so ein komisches Lied gelaufen, das ich erst scheiße, dann irgendwie smooth fand... und in diese halblauten Töne schlugen plötzlich die Drums von Matt ein. Die Menge wird wach. Von links und rechts kommen etwa zeitgleich Ryan, Greg und Chad auf die Bühne. Erst mal bricht ein Jubelsturm los, in den die ersten Riffs der Gitarre fallen. Chad brüllt sich zu "The End Of All Things To Come" gleich einmal die Seele aus der Brust. Das Lied hat aber mehr die Wirkung (und Funktion?) einer Einleitung, denn beim anschließenden "Internal Primates Forever" bricht alles los. Innerhalb kürzester Zeit ist es kochend heiß, und meine Klamotten verschwitzt nass. Ich brülle aus Leibeskräften alle Stücke der Lyrics mit, die ich kenne. Naja, also nicht gerade viele, aber es ist trotzdem großartig. Besonders liebe ich in diesem Lied die "One! Two!"-Stelle, die Mudvayne live immer das Publikum singen lassen. Chad ist völlig in schwarz gekleidet. In den USA trug er, glaube ich, so ein komisches (im Sinne von seltsames) Schafskostüm. Bei uns wirkte alles wie eine schwarze Leder-Combi. Etwa so wie im Not Falling-Video. Einzig auffällig waren da die Handschuhe (natürlich auch schwarz) und die langen Nieten-Bänder an den Handgelenken. Unten rum trug er eine kurze Hose, die ihm knapp bis über die Knie ging, und an den Füßen (die eben noch am Bus geholten) Schuhe, im Stile der Adidas-Converse. Ryans Outfit fiel noch spärlicher aus. Er trug lediglich eine schwarze Lederhose, und obenrum ein schwarzes, hautenges, lang-ärmliches Shirt. Das war überraschend, hatte man Ryan doch auf 90% seiner Bilder immer oben ohne gesehen. Wäre ja auch irgendwo eine Schande, bei den beiden endgeilen Tatoos die seine Brust und seinen Rücken schmücken. Letztlich waren also nur Matt (den man aber leider kaum hinter seiner Mauer aus Drums ausmachen konnte) und Greg geschminkt. Zweiterer trug eine Art Schweißerbrille ohne Glässer, irgendwie Make-Up, und seine Haare fielen nass in sein Gesicht. Aber zurück zur Musik, denn die hatte es in sich! Durch die schlichte Änderung "World so Cold" in Europa zu ergänzen fand ich die plötzlich perfekt. Ich erinnere mich nicht an die Reihenfolge, aber ich weiß, das nach IPF "-1" folgte. In der ersten längeren Ansage, deren Anfang vom Publikum übertönt wurde sagte Chad es sei schön wieder auf Tour zu sein, und zurück in Deutschland. Klar, das klingt normal, aber wie er es sagte, und die Blicke, besonders der von Ryan ließen das sehr ehrlich wirken. Überhaupt hatte man das Gefühl, dieser erste Auftritt der neuen Tour mache der Band mindestens genauso viel Spaß wie dem Publikum. Weil ich die Setlist im Blick hatte konnte ich mich schon so ziemlich auf alles vorbereiten. Die Töne schlugen richtig geil an, schallten aber leider kein bisschen in der "Halle" wieder. In der Mitte des Bühnenrands hatte Chad ein kleines Podest, auf das er sich immer wieder stellte oder hockte. Dadurch kam er dem Publikum noch näher. Ich hatte mich ja schon oft gefragt, wie Chad das mit seiner Stimme macht, und nun bekam ich live mit, das es ein verdammter Kraftakt ist. Er strangulierte seine Stimme, und trieb sie echt bis an den Rand des Möglichen. Und ganz ehrlich: so manches Mal ließ er kurze Stücke der Lyrics weg. Denn hielt er auch die krassesten Vocal-Parts durch, manches Mal war die schnelle Aufeinander-Folge zu viel. Dann kam "Not Falling", das ganz cool mit einem Dank an die "Family" (in diesem Fall die Crew) eingeleitet wurde, und natürlich mit den Worten: "This is our first single of our new album 'The End Of All Things To Come'!" So hatte ich mir es immer vorgestellt: Als ich zum ersten Mal "Not Falling" hörte hätte ich kotzen können, denn Disturbed und SOAD hatten mich sensible auf Richtungsänderungen reagieren lassen. Doch selbst als ich es hasste, kam mir der Gedanke: 'Wirst Du irgendwann vor der Bühne stehen, und dieses Lied verfluchen?' Nein, irgendwie unrealistisch. Und so glaubte ich plötzlich daran eines Tages wieder Mudvayne live erleben zu dürfen, und vor Freude auszurasten, wenn sie "Not Falling" spielen. Und so war es dann auch. Nix mit schlechtem Album, sondern gierig am liebsten alles vom Neuen zu hören. Für den Augenblick war es dieses, und endlich hörte ich sogar mal jemanden außer mir mitsingen. Dem folgte "Death Blooms", was an sich ja schon echt genial ist. Leider kam dann nicht dieser coole "Get up and look in a goddamn mirrow and say to myself"-Spruch, aber auch wieder richtig sich weiter zu entwickeln. Trotzdem war es derb fett, und am Ende hielten sich auch alle mit Beifall so lange zurück, bis das "...death fucking blooms" über Chad's Lippen kam. Dann kam eine mehr oder weniger politische Ansage, und dieser konnte eigentlich nur eines folgen: ein unglaublich mächtiges "Silenced". Ich find den Song ja gut, aber das der live so derb abgeht hätte ich mir nicht träumen lassen. Die Menge drehte wirklich völlig frei. Mittlerweile hatte Ryan auch seinen Bass gewechselt und ganz nebenbei auch das Shirt ausgezogen. Hach... ich bin ja nicht schwul, aber wenn man die geilen Tattoos sieht *schwärm*, einfach nur der Oberhammer. Und mal ganz ehrlich, ob männlich oder weiblich, auf diesen Moment hatte echt jeder gewartet. Denn es grenzt schon an ein Verbrechen solch ein Kunstwerk von einem Oberkörper zu verbergen. ;) Ich weiß nicht mehr genau in welcher Reihenfolge die nächsten Lieder waren, doch jedes war ein Hochgenuss. Auch wenn bei "Prod" der Bass wohl die Boxen etwas killte, endlich Gregs drei Finger zu sehen, wie sie den monotonen Rhythmus anschlagen, und Chad's krasse Lyrics, das war schon der Hammer. Ryan hatte lange Zeit während dieses Liedes die Augen geschlossen, und wippte leicht mit dem Kopf. Ich glaube für viele war dieses Lied langweilig, aber ich fühlte seine Genialität, und sog es förmlich in mich auf. Was für mich ein weiteres Highlight in einer Show war, welche die Musik als Katalysator nutzte, statt auf Masken und MakeUp zu bauen, war für andere wohl etwas zu tiefsinnig. Viele standen bei "Prod" nur dumm rum, und wunderten sich, dass das Lied nicht ausbricht. Aber was soll's. Dann kam Chad auf den Irak-Konflikt und all die Scheiße seit dem 11.September zu sprechen. Sein Statement war nicht nur kurz und knapp, sondern auch einigermaßen überraschend. Denn es endete mit den Worten: "...so fuck Osama Bin Laden... fuck Sadam Hussein..." und ich dachte so bei mir: also dann wohl doch auch so Weichei-Amis wie 3 Doors Down und Kid Rock, die ungesund patiotisch sind. Sowas muss ja sein, als Ami dann noch diesen Mist von sich geben. Das ist ja Pflicht. Doch der Satz fand seinen Klimax mit "...and first of all FUCK GEORGE BUSH!!!!!!!!!!" Und erst bei diesem Namen brach das Publikum in wirklichem Jubel und Geschrei aus.
Weil ich ja einen Blick für die Playlist hatte, wusste ich das auch "Nothing to Gein" noch kommen würde, ein Lied was lange Zeit eines meiner liebsten auf der L.D.50 war. Am krassesten daran war der Schluss, den Chad voller Emotionen ausreizte. Und bei einem schrecklich-schön verzerrten und immer wieder kehrenden "SOILED!" fragte ich mich dann doch wieder, wie er das mit seiner Stimme nur hinkriegt. Denn das hörte sich plötzlich wieder so ganz und gar nicht nach irgendwelchen Grenzen an. Sondern nach purer Energie. Aber das eigentliche Highlight sollte noch folgen. Spaßhalber sagte ich zu den beiden völlig zugekifften Kerlen vor mir: "So Jungs und ihr besorgt mir jetzt mal einen Platz in der ersten Reihe!" Und was machen die? Sie schieben nach beiden Seiten und lassen mich direkt vor das Podest in die erste Reihe! Danke Jungs, ihr seid klasse! :) Es waren nicht mehr so viele Lieder übrig als Ryan auf die Seite von Greg wechselte und Chad ein Mikro-Ständer gebracht wurde. Ich schrie wie angestochen "World so cold!" und konnte kaum erwarten, dass das Lied beginnt. Dann der erste Hauch "When passion's lost..." und Ryan setzte im Hintergrund mit ein. Ich sang jede einzelne Zeile mit, und hätte ich den Raum und die Zeit gehabt wären womöglich Tränen geflossen. So jedoch hing ich gequetscht in der ersten Reihe und schloss die Augen, bis das erste Mal der Refrain einsetzte. Es war ein gewaltiges Werk, und als es seinen Höhepunkt fand, und Chad's Stimme von traumhaften Gesang in übermächtiges Brüllen überging verlor ich meine Stimme. Doch es war echt das größte diese Parts mitsingen zu dürfen. Bei einem letzten Blick auf die Playlist erinnerte ich mich an den Moment damals in Oberhausen. Als Chad das letzte Lied ankündigte und ich die leuchtenden Augen der beiden Amis neben mir sah. Einer von beiden hatte die Hände vor Freude vor den Mund genommen, und der Andere sich ihm gegenüber gestellt und mit einem unfassbaren Lächeln gesagt: "Cradle". Und so wie damals erklang nun die isolierte Melodie auf Gregs Gitarre. Chad drehte seinen Runden auf der Bühne, und hauchte immer eindringlicher "Breathe... breathe...". Und wie ein Sturm grölte er "PUUUUUSH!!!" aus sich heraus. Die beiden Kerle die mich vorgelassen hatten rafften gar nichts. Deshalb war es ihnen wohl auch egal gewesen ob ich vorne stehe. Doch zu meiner linken sah ich eine einzige headbangende Masse. Mitten im Lied kam dann Greg herüber, und direkt vor mir standen nun Ryan, Greg und Chad, zum Greifen nahe. Das war echt überwältigend, und für einen Augenblick wünschte ich mir meinen Fotoapparat her. Und letztendlich holten sie zum letzten Schlag aus. Chad machte sich auf seinem Podest groß, und fragte: "Can You dig it?", immer eindringlicher und lauter werdend. Das Publikum antwortete mit einer Wand aus Geschrei. Und dann ließen sie die Zügel los, und spielten "Dig" als sei der Teufel hinter ihnen her. Doch nach der ersten Strophe verschwand Chad. Ich dachte schon das war's, doch er kam wieder vor, und plötzlich und unerwartet sprang er über das Podest in die Menge. Den Securities denen er wohl vorher schon Bescheid gesagt hatte gefiel das natürlich gar nicht, und er war ganz schnell wieder auf der Bühne. Dennoch, der Wille zählt. Dann fegte er über die Bühne, machte aber immer wieder am Podest halt und kniete daran. So direkt gegenüber brüllten wir uns die Lyrics gegenseitig entgegen. Bis der Moment kam "Wish You were committing..." als er mir das Mikro entgegen streckte. Und ich aus Leibeskräften "SUICIDE!" hineinschrie, mit allem was meine Stimme noch hergab. Ich weiß, dass das nichts bedeutet, aber ich war so froh, ganz und gar glücklich in diesem Moment... "Dig" endete und die Band bedankte sich bei uns. Ryan legte seinen Bass ab, und er sowie auch Chad gaben der ersten Reihe die Hände. Es war ihnen anzusehen, das es ihnen Spaß gemacht hatte und sie wirkten sehr dankbar. Selbst vor einem so relativ kleinen und "unwissenden" Publikum. Dann kam Matt nach vorne, und endlich bekam man ihn mal richtig zu Gesicht. Sein Haar war doch schon sehr gewuchert seit den Aufnahmen zum neuen Album und fast afro-mäßig toupiert. Er hielt seine Setlist in der Hand und ein signiertes Becken. Er winkte mit der Setlist, und ich rief natürlich auch wie blöde "Matt!" und scheinbar hatte er es gehört, denn er schaute vom Podest fragend zu mir runter, als wolle er sagen: "Willst Du es haben?" und gab sie mir. Von der Seite griff dann noch irgendjemand rein, der auch nicht einsah wieder loszulassen... und naja, also teilten wir :) Wo das Becken hinflog, und wie Matt abtrat sahen wir nicht mehr, denn wir waren damit beschäftigt die Plastikhülle von der Setlist zu entfernen. ;) Die Reihe lichteten sich, die Musik vom Band kam zurück. Weiter rechts hörte ich Unkenrufe, weil es keine Zugabe gab. Fuck it. Ich zog das T-Shirt aus und ging zurück, wo meine Freundin und ihre Freundin standen. Dort machte ich wieder erste Sprechversuche, wrang das T-Shirt aus, und wir begaben uns langsam Richtung Ausgang. An einem T-Shirt kam ich dann natürlich nicht vorbei. Auch wenn es 7 EURO mehr kostete als das Konzi, das war Mudvayne, und ich musste es haben. Auf der Heimfahrt kleben meine Gedanken noch immer an dem was ich erlebte, und meine Kleider eklig nass an meinem Körper. Es schneite, und es dauerte ewig bis zurück zu Franzi, die uns unterwegs mal eben wieder was Leckeres spendierte. Danke Wolle! :) Die Heimfahrt wird zum Martyrium. Eine Kanne Kaffee und zwei Koffein-Tabletten vermögen es nicht mich wach zu halten. Als wir es nach unzähligen Pausen doch geschafft haben falle ich in meine Bett und es fühlt sich an als wenn mein Herz platzt... doch ich bin glücklich. Überglücklich... |