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Kruzitürken, was für ein Brett. Endlich mal eine Band, der die Schuhe von Korn oder gar Slipknot nicht zu klein sind. Aber schon wieder maskierte Gesichter, das hatten wir doch schon mal. Doch nach dem Genuss dieser Platte ist dieser Fakt nur noch einer von untergeordneter Bedeutung. Denn der Stoff, den Mudvayne auf ihrem Debut "L.D.50" abliefern, ist ungelogen allererste Sahne. Zwar ist der Vergleich mit den beiden erstgenannten Bands so unspektakulär wie trocken Brot, aber eben dennoch einer, der durchaus seine Berechtigung hat. Und dabei zitieren die Amis eben nicht nur hinlänglich bekannte Versatzstücke großer Vorbilder, sondern geben selber schönste Steilvorlagen für die Nachmacher von morgen.
Einzig der Gesang erweist sich bei genauem Hinhören als Achillesferse von "L.D.50", denn oft wirkt das satte Brüllen von Sänger Chad fast lieblos über das stramme Brett seiner Mitstreiter gerotzt. Nur wenn er sich eine Prise Melodie erlaubt, wird das Debut restlos von Tadel frei, denn - singen kann Chad, schreien nur halb. |